VULKANPARK – natürlich einzigartig…

Grundtext Vulkanpark, Lang-Version (4 Seiten)

 

Presseinformation

Zeitreise in der Wunderwelt der Eifelvulkane

Unternehmen Sie eine spannende Reise in die vulkanische Vergangenheit der Eifel.

Spüren Sie den heißen Atem der Erdgeschichte.

 

Besuchen Sie den Vulkanpark im anerkannten Nationalen Geopark Vulkanland Eifel mit seinen musealen Erlebnis- und Infozentren wie Vulkanpark Infozentrum, Römerbergwerk, Lava-Dome oder der Geysir Andernach und erleben Sie die heiße und feurige Entstehungsgeschichte der Eifel.

Gewaltige Vulkanausbrüche schufen aus Feuer, glühender Lava und heißer Asche Deutschlands jüngste Landschaft: die Eifel. Vor knapp 13.000 Jahren rasten die letzten Glutlawinen und Ascheströme des Laacher See-Vulkans durch die Täler, erstickten alles Leben und hinterließen eine karge Mondlandschaft. Die gewaltigen Vulkanausbrüche in der Vergangenheit prägten nicht nur die Landschaft, sondern auch das Leben der Menschen in der Eifel. Noch heute zeugen zahlreiche Schlackenkegel, Maare, meterdicke Tuff- und Bimswände sowie erkaltete Lavaströme gut sichtbar von dieser heißen Phase der Erdgeschichte. Historische Bergwerke, Stollen und Steinbrüche verschiedener Epochen dokumentieren eindrucksvoll das Leben der Menschen mit und von dem vulkanischen Erbe.

 

Gemeinsam mit dem Vulkanpark Brohltal/Laacher See und dem Vulkaneifel European Geopark bildet der Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz den Nationalen Geopark Vulkanland Eifel. Einzigartige Geotope, verständlich präsentiert und verbunden mit modernen, musealen Erlebniszentren, brachten dem Vulkanpark die Auszeichnung als Nationaler Geopark ein. Die Deutsche Vulkanstraße, ausgeschildert als touristische Ferienstraße, führt durch den Nationalen Geopark. Sie verbindet auf 260 km rund 40 einmalige vulkanologische, geologische und archäologische Sehenswürdigkeiten in der Vulkaneifel rund um die Themen Eifelvulkanismus und Gesteinabbau.

 

Eindrucksvoll macht der Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz mit seinem Infozentrum, dem Römerbergwerk, dem Lava-Dome, dem Geysir Andernach sowie vielen weiteren Projekten den Vulkanismus der Eifel, die Entstehung der Landschaft sowie die Nutzung von Lava, Bims und Tuff von der Römerzeit bis heute für den Besucher erlebbar. Erschlossene Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler erlauben dem Besucher einen faszinierenden Blick in das Innere der Erde. Neben den Highlights Vulkanpark Infozentrum in Plaidt/Saffig, Römer-bergwerk Meurin bei Kretz, Lava-Dome in Mendig und Geysir Andernach verfügt der Vulkan-park über 19 weitere einmalige und für den Besucher erschlossene vulkanologische, archäologische und industriehistorische Projekte. Jedes Vulkanparkprojekt wurde durch Info- und Lehrpfade mit verständlichen und bebilderten Infotafeln erschlossen. Durch seine In- und Outdoor-Angebote bietet der Vulkanpark Erlebnis, Spaß und Information zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Familien, Schulklassen, Vereine und Wandergruppen werden mit den Ausstelllungen und Filmen gleichermaßen angesprochen. Vier ausgewiesene Autorouten, ausgeschilderte Radwege sowie markierte Wander- und Rundwege führen die Besucher durch den Vulkanpark. Hier kann man Vulkanismus eindrucksvoll, spannend und verständlich mit Basaltlava und Bimsstein in den Händen erleben.

 

 

Vulkanpark Infozentrum, das Tor zum Vulkanpark

Das Vulkanpark Infozentrum in Plaidt/Saffig lädt die Besucher zu einer Zeitreise in die Welt der Eifelvulkane ein. Hier kann man Vulkanismus sehen und hören, erleben und verstehen; Eifelvulkanismus präsentiert sich in allgemeinverständlicher und eindrucksvoller Form. Zwei Filme mit faszinierendem Filmmaterial und Computeranimationen nehmen den Zuschauer mit auf Zeitreisen durch die heiße Entstehungsgeschichte der Eifel sowie durch die 7.000-jährige Geschichte des Gesteinabbaus.

Großfotos sowie ausgesuchte Exponate bieten dem Besucher Wissenswertes zum Thema Vulkanismus und Nutzung des vulkanischen Gesteins seit über 7.000 Jahren in Wort, Bild, Animation und Modell. Ein moderner Audioguide führt deutsch- und englischsprachig durch die Ausstellung. Der Steinerlebnisgarten des Infozentrums lädt ein zum Verweilen. Hier kann man spielerisch vulkanische Steine hören, fühlen und bewegen.

Unmittelbar hinter dem Infozentrum liegt der Rauscherpark, wo sich die Nette seit über 200.000 Jahren durch einen Lavastrom sägt. Das Rauschen des Flusses, der sich wildromantisch durch ein enges Tal windet und über kleine Kaskaden ergießt, begleitet den Spaziergänger auf einem Teil des schönen Wanderweges zum Römerbergwerk Meurin. Entlang der Nette im Rauscherpark, durch den Ort Plaidt und das Tal des Krufter Baches kann man in ca. 90 Minuten das Römerbergwerk Meurin erreichen.

Im Infozentrum in Plaidt/Saffig erhält der Besucher Informationen und Vorschläge für eine erlebnisreiche Tour durch den Vulkanpark. Wissenschaftlich geschulte Vulkanparkführer sind bei Voranmeldung für Einrichtungen und Vulkanparkprojekte buchbar.

 

In Mayen auf den Spuren der SteinZeiten

Ab dem 28. April 2012 erwartet die Besucher in der Eifelstadt Mayen eine weitere Vulkanpark-Attraktion. Das neue Erlebniszentrum „Terra Vulcania“ öffnet dann seine Pforten. Direkt neben dem Landschaftsdenkmal „Mayener Grubenfeld“ widmet sich eine moderne multimediale Mitmachausstellung der 7.000jährigen Bergbaugeschichte in der Eifel. Hier erhält der Besucher eine außergewöhnliche und anschauliche „Lehrstunde“ in der Geschichte der Steingewinnung, Steinbearbeitung sowie über das harte und gefährliche Leben der Bergarbeiter und seiner Familien in den unterschiedlichen Epochen. Multimedial, filmisch und an modernen Exponaten wird der Besucher aktiv in die Ausstellung eingebunden. Moderne Wissensvermittlung mit Spaß und Unterhaltung.

 

Ein 2.000 Jahre altes römisches Tuffbergwerk erleben

Ein weiteres Highlight ist das Römerbergwerk Meurin, das größte römische Untertage-Tuffsteinabbaugebiet nördlich der Alpen. Die hier seit über 2.000 Jahren abgebaute, mehrere Meter mächtige Tuffschicht entstammt der gewaltigen Explosion des Laacher See-Vulkans. In einer imposanten Symbiose von moderner Architektur und 2.000 Jahre altem Bergwerk entführen die Archäologen des Vulkanparks den Besucher in die Welt des mühevollen Steinabbaus zu römischer Zeit. Für diese einmalige Konzeption und Präsentation wurde das Römerbergwerk Meurin im Jahr 2004 von Europa Nostra mit einem der höchsten europäischen Kulturpreise ausgezeichnet. Ein moderner 3D-Film, vorgeführt in stollenähnlicher Atmosphäre, versetzt den Besucher mitten in die römische Arbeitswelt und gibt so Einblick in die Art und Weise des römischen Tuffabbaus. Große Leuchtbilder entlang eines Rundweges erklären die antike Arbeitswelt. An 29 Erzählstationen erläutert ein modernes Audioguidesystem zweisprachig die vulkanische Entstehung von Tuff und Bims, die schwere und gefährliche Arbeit Untertage sowie die römischen und mittelalterlichen Abbautechniken und Werkzeuge.

 

Heißes „Vulkan-Abenteuer“ im Lava-Dome

Einen Vulkanausbruch erleben ohne sich die Finger zu verbrennen, das Zittern der Erde spüren, jedoch ohne sich in Gefahr zu begeben? Das ist im Lava-Dome in Mendig möglich. In dieser interaktiven Ausstellung lässt sich der ruhende Vulkanismus der Eifel mit allen Sinnen erleben. Ein multimedialer Vulkanausbruch demonstriert auf beeindruckende Weise die freiwerdenden Kräfte der Erde. Eine Präsentation die alle Sinne anspricht. Die Vulkanwerkstatt im ersten Stock lässt die Besucher Informationen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Grundlagen über Vulkane erfahren und an Experimentiertischen nachvollziehen. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder können hier auf Erkundungstour gehen und die Welt der Vulkane für sich erschließen. Sprechende Steine erzählen die Geschichten bekannter Vulkane und von historischen Vulkanausbrüchen. Im Rundkino widmet sich eine fiktive Nachrichtensendung der Frage: „Was wäre wenn?“ – wenn der Laacher See wieder ausbrechen würde.

 

Neben dem Lava-Dome befinden sich auf der Mendiger „Museumsinsel“ auch die Museumslay und die Lavakeller. Eine Treppe mit 150 Stufen führt mitten in die bekannten Mendiger Lavakeller, mitten hinein in einen erkalteten und ausgehöhlten Lavastrom, 30 Meter tief unter der Stadt Mendig. Ein Aufzug ermöglicht einen bequemen Auf- und Abstieg. Durch den Untertageabbau der Lava im späten Mittelalter wurden diese riesigen unterirdische Hallen geschaffen. Dieser, durch einen Vulkanparkführer begleitete Abstieg, stellt ein Erlebnis der besonderen Art dar und führt die Besucher ins Innere der Erde. Von hier unten, wo erst hart geschuftet und später kühles Bier gebraut wurde, weiß der Vulkanparkführer einiges zu erzählen.

Die benachbarte Museumslay ist eine Freiluftausstellung zum Thema Steinverarbeitung einst und heute. Zu sehen sind dort Grubenkräne, eine Steinmetzhütte, eine Schmiede, Maschinen und Werkzeuge sowie eine alte Grubenbahn.

 

Geysir Andernach – ein einmaliges Naturschauspiel in Deutschland

Der Geysir Andernach ist der höchste Kaltwassergeysir der Welt und ein beeindruckendes Zeugnis aktuellem vulkanischen Geschehens. Ein Naturschauspiel, das man einmal hautnah erlebt haben muss. Ungefähr alle 120 Minuten schießt eine gewaltige Wasserfontäne zischend aus der Erde und erreicht eine Höhe von bis zu 60 Metern. Anders als bei den bekannteren Heißwassergeysiren dient hier als Antrieb CO2 vulkanischen Ursprungs, das in der Tiefe auf kaltes Grundwasser trifft.

 

Im modernen „Geysir-Erlebniszentrum“ in den Andernacher Rheinanlagen erfährt der Besucher alles über die Funktionsweise von Geysiren. Das Erlebniszentrum bedient sich dabei völlig neuer multimedialer Vermittlungsebenen, weg vom statischen Museum, hin zu einer Ausstellung, bei der „Anfassen“ und „Mitmachen“ nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht sind. Die Besucher fahren mit einem Aufzug „multimedial“ in die Tiefe und begleiten dann ein CO2-Molekül auf seiner „Reise“ vom Erdmittelpunkt bis zur Erdoberfläche. An interaktiven Informations- und Experimentierstationen wird hierbei Wissenschaft erlebbar gemacht. Pro Jahr begleiteten mehr als 120.000 Besucher die CO2-Moleküle auf dieser „Reise“.

Im Anschluss an den Besuch des Erlebniszentrums wird die Reise zum Geysir mit dem Schiff fortgesetzt. Nach einer kurzweiligen Fahrt auf dem Rhein zum Naturschutzgebiet „Namedyer Werth“ erlebt der Besucher dort ein einmaliges Naturschauspiel: den Ausbruch des Geysirs. Erst gurgelt es, dann zischt und brodelt es und dann schießt der Kaltwasser-geysir mit einer gewaltigen Fontäne bis zu 60 Meter hoch in den Himmel.

 

Vulkane, Steinbrüche und noch viel mehr entdecken

Neben diesen musealen Erlebniseinrichtungen erlauben 19 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler den Besuchern draußen in der Natur einmalige Entdeckungsreisen in die Vergangenheit der Erde. Diese für den Besucher erschlossenen frei zugänglichen Geotope, historischen Steinbrüche und Vulkankegel machen den Besuch des Vulkanparks zu einem abwechslungsreichen Erlebnis für Familien, Schulklassen, Gruppen und Wanderer. So erzählt die 50 Meter hohe Wingertsbergwand die Geschichte des gewaltigen Laacher See-Vulkanausbruchs vor nur 13.000 Jahren; der Eppelsberg macht den Aufbau eines vulkanischen Schlackenkegels sichtbar und verständlich; die Ettringer Lay oder das Kottenheimer Winfeld, zwei ehemalige Steinbrüche mit alten Grubenkränen, zeigen das harte Leben der Bergleute und Pflastersteinschläger; das Mayener Grubenfeld entführt in die 7.000jährige Geschichte der Reib- und Mühlsteinherstellung und der Nastberg erzählt eine explosive Geschichte vom Aufeinandertreffen von Wasser und glühendem Magma. Wanderwege rund um das Booser Doppelmaar oder den Laacher See mit der weltberühmten Abtei Maria Laach oder der herrliche Ausblick vom Gipfel des Nastberg Vulkans zeigen die Schönheit der Landschaft. Alle Landschaftsdenkmäler sind ausgeschildert und mit Infopfaden erschlossen.

 

Insgesamt gibt es für den Besucher, zählt man „externe Projekte“ wie das Stadtmuseum Andernach oder das Deutsche Schieferbergwerk in der Genovevaburg in Mayen mit, 26 Einrichtungen rund um die Themen Eifelvulkanismus und Bergwerksgeschichte zu entdecken. Hier kann man mehr als einen erlebnis- und zugleich lehrreichen Tag verbringen.

 

Der „Vulkanpark Radweg“ erlaubt eine familienfreundliche Entdeckungsreise durch den Vulkanpark per Velo. Der ausgeschilderte Weg verläuft von Andernach bis nach Mayen und verbindet verschiedene Vulkanparkprojekte. Gemütlich kann man hier an einem Tag von Vulkanparkprojekt zu Vulkanparkprojekt radeln. Parallel zum Radweg verläuft die Pellenz-Eifel-Bahn. So kann man von Mayen aus und auch von den anderen Bahnhöfen entlang der Strecke die Rückfahrt mit der Bahn antreten.

 

Die neu angelegten und ausgezeichneten „Traumpfade“ der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) im Landkreis Mayen-Koblenz ergänzen die Angebote des Vulkanparks. Ein Netz von 26 Traumpfaden, alle mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet, durchzieht die Region an Mosel, Rhein und in der Eifel. Die Traumpfade laden ein die herrlichen Landschaften mit ihrer abwechslungsreichen Natur und kulturellen Schönheiten zu entdecken. Drei Routen, der Vulkanpfad bei Ettringen, der Pellenzer-Seepfad und die Booser Doppelmaartour verlaufen im Vulkanpark und erschließen einmalige Vulkanparkprojekte. Hier wandelt der Wanderer auf den heißen Spuren der Vulkane und entlang der tiefen Stollen der Steinbrüche. Das vielfältige Angebot an Gastronomie und Hotellerie in dir vulkanischen Osteifel lädt zu einem Urlaub oder Wochenendausflug ein.

 

Informationen und Kontakt

Für Vereine, Gruppen und Schulklassen erstellen wir gerne ein individuelles Programm. Vulkanparkführer sind für alle Projekte buchbar.

 

Weitere Informationen zum Vulkanpark gibt es bei der Vulkanpark GmbH im

Vulkanpark Infozentrum, 56637 Plaidt, Rauschermühle 6

Info-Hotline: 02632-98750, Fax: 02632-98 75 20,

E-Mail: info@vulkanpark.com

 

Öffnungszeiten Vulkanpark Infozentrum und Römerbergwerk Meurin:

März bis November:   Di.-So.  9.00 bis 17.00 Uhr

November bis März:   Di.-So. 11.00 bis 16.00 Uhr

Das Römerbergwerk wird von November bis März nur bei Voranmeldung für Gruppen mit Führung geöffnet.

 

Öffnungszeiten Lava-Dome:

Ganzjährig:                 Di.-So. 10.00 bis 17.00 Uhr

Führungen durch die Lavakeller:

Di.-Fr. 13.30 Uhr

Sa., So., Feiertags 12.00, 13.30 und 15.00 Uhr

 

Öffnungszeiten Geysir Erlebniszentrum:

Montag – Sonntag 09.00 – 17.30 Uhr

Letzter Einlass Erlebniszentrum: 16.30 Uhr

Die Fahrzeiten des Schiffes sind 11.15 Uhr, 13.05 Uhr, 15.00 Uhr und 17.00 Uhr.

 

Öffnungszeiten Terra Vulcania

28.April bis 31. Oktober sowie in den Weihnachtsferien

Dienstag – Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr

 

 

Weitere Informationen, aktuelle Veranstaltungen und Anfahrtsbeschreibungen finden Sie im Internet unter www.vulkanpark.com.

Für Kinder und Schüler haben wir unter www.vulkanschule.de spezielle Seiten mit kindgerechten Erklärungen und Skizzen sowie Spielen und Experimenten eingerichtet.

 

 

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Vulkanpark GmbH, Abt. PR & Marketing, Dipl. Geogr. Guido Lotz, Bahnhofstraße 9, 56068 Koblenz,

Tel. 0261-108-564, Fax. 0261-300 27 97, E-Mail g.lotz@vulkanpark.com

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