Das Römerbergwerk Meurin
Mit hoher Geschwindigkeit rasten vor fast 13.000 Jahren die Glutlawinen und Ascheströme durch die Täler des Laacher See-Vulkans. Die bis zu 600°C heißen Lawinen hinterließen eine karge Mondlandschaft. Die mitgeführten Aschen verfestigten sich über viele Jahre hinweg, durch den Kontakt mit Wasser zu Tuff.
Als vor über 2000 Jahren die Römer unsere Region besiedelten, entdeckten sie schon bald den weißen Tuff als Baumaterial. Noch heute werden diese Tuffsteine abgebaut. Jedoch in einer weit größeren Tiefe. Leider wurden durch den modernen Abbau die meisten dieser römischen Steinbrüche zerstört.
Nicht so auf dem Gelände der Trassgrube Meurin. Hier haben Besucher die Gelegenheit in die unterirdische Arbeitswelt längst vergangener Zeiten zu blicken.
Auf diese Weise kann ein kleiner Teil des ehemals größten römischen Tuffbergwerkes nördlich der Alpen vor den Witterungseinflüssen geschützt werden.
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